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7 Ahrefs-Brand-Radar-Alternativen für PR-Teams 2026

Brand Radar kommt aus der SEO-Welt und stützt sich vor allem auf Suchnachfrage. PR-Teams brauchen eigene Prompts, zitierte Medien und einen gemeinsamen Report mit der Presseresonanz. Sieben Alternativen mit Preisen.

Sascha KirsteinSascha Kirstein
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Ahrefs Brand Radar nähert sich KI-Sichtbarkeit von der SEO-Seite. Ahrefs nimmt echte Suchanfragen aus der eigenen Keyword-Datenbank, formt daraus Fragen, schickt mehr als 448 Millionen dieser Prompts durch KI-Anbieter und speichert die Antworten. Gebt ihr eine beliebige Marke ein, seht ihr sofort Erwähnungen, Citations, KI-Share-of-Voice und geschätzte Impressions. Einrichten müsst ihr dafür nichts, und die Historie reicht bis 2025 zurück.

Für SEO-Teams, die ohnehin in Ahrefs arbeiten, ist das ein starkes Angebot. PR- und Kommunikationsteams stellen meist eine andere Frage. Sie wollen wissen, wie KI-Antworten über ihre Botschaften, Sprecher und Kampagnen berichten, welche Medien diese Antworten zitieren und wie das zum Report passt, in dem auch die Presseresonanz steht. Ein Index aus Suchnachfrage deckt den ersten Teil gut ab, sofern die Marke gesucht wird. Der Rest passiert meist außerhalb der SEO-Suite.

Dieser Vergleich erklärt, wie Brand Radar bepreist ist, und stellt sieben Alternativen vor. aclipp ist unser eigenes Produkt. Deshalb nennen wir bei jedem Tool auch, wann es besser passt als unseres. Einen Überblick über die ganze Kategorie gibt unser Vergleich der KI-Sichtbarkeits-Tools für PR-Teams.

Die kurze Antwort

Die sieben Alternativen sind aclipp, Semrush AI Visibility, SE Visible, Peec AI, Profound, Otterly.AI und Scrunch. Mit allen könnt ihr eigene Prompts tracken. aclipp ist für Kommunikationsteams gebaut und stellt KI-Sichtbarkeit neben Media Monitoring und PR-Reporting in einem Workspace. Die anderen kommen aus SEO, GEO oder AEO. Semrush verkauft zwar Media Monitoring, aber als eigenes Toolkit.

So misst Brand Radar KI-Sichtbarkeit

Brand Radar besteht aus zwei Teilen, die getrennt abgerechnet werden.

Der AI Visibility Index ist die vorab gesammelte Datenbank. Er deckt Google AI Overviews, Google AI Mode, ChatGPT, Perplexity, Gemini und Microsoft Copilot ab. Ahrefs testet die Chatbot-Fragensets monatlich neu und wertet dafür ein 90-Tage-Fenster aus. Nach Ahrefs' eigener Aussage funktioniert der Index am besten für bekannte Marken und Themen mit echter Suchnachfrage. Bei Aufruf aus Deutschland kostet ein einzelner Anbieter-Index ab 179 € im Monat, 654 € für alle Anbieter.

Custom Prompts sind die Fragen, die ihr selbst festlegt. Sie laufen auf den sechs Index-Anbietern und zusätzlich auf Claude, täglich, wöchentlich oder monatlich. Bezahlte Ahrefs-Tarife enthalten ein kleines Tageskontingent: 5 Prompts im Lite-Tarif für 119 € im Monat, 10 im Standard- und 20 im Advanced-Tarif. Zusätzliche Check-Pakete gibt es ab 47 € im Monat für 2.500 Checks. Ein Check ist ein Prompt auf einem Anbieter an einem Standort pro Durchlauf. Ein Claude-Durchlauf verbraucht 8 Checks.

Den AI Visibility Index gibt es auch einzeln, ohne bezahlten Ahrefs-Tarif. Das ist für PR-Teams interessant, die Ahrefs sonst nicht nutzen.

Ahrefs Brand Radar und Alternativen auf einen Blick

ToolAm besten fürKI-AnbieterPR- und Monitoring-KontextÖffentlicher Einstiegspreis
Ahrefs Brand RadarMarktweite KI-Daten in einer SEO-Suite6 im Index; 7 für eigene PromptsSEO-Suite; keine MedienbeobachtungIndex ab 179 €/Monat pro Anbieter; Prompt-Pakete ab 47 €
aclippKI-Sichtbarkeit neben der PR-Coverage9 auswählbarPR-Analytics, Clippings und ReportsAb 49 €/Monat bei Jahreszahlung
Semrush AI VisibilityKI-Sichtbarkeit für bestehende Semrush-Nutzer4 enthaltenSEO-Suite; PR Toolkit separatAb 94,94 €/Monat pro Domain bei Jahreszahlung
SE VisibleViele eigene Prompts zum mittleren Preis5 enthaltenKeine MedienbeobachtungAb 99 $/Monat; 79 $/Monat bei Jahreszahlung
Peec AIFokussiertes Standalone-GEO-Dashboard3 auswählbar; weitere als Add-onKeine MedienbeobachtungAb 85 €/Monat
ProfoundEnterprise-AEO und Marketing-Agenten3 in der Testphase; bis zu 9 im Enterprise-TarifKeine MedienbeobachtungKostenlose 7-tägige Testphase; Enterprise individuell
Otterly.AIKleine Prompt-Sets mit kleinem Budget4 enthalten; 3 als Add-onKeine MedienbeobachtungAb 29 €/Monat
ScrunchMessung plus technische Website-Arbeit4 im Core-Tarif; 9 im Enterprise-TarifKeine MedienbeobachtungAb 250 $/Monat

Die Preise stammen von den öffentlichen Seiten der Anbieter, geprüft am 30. September 2026, ohne Steuern. Ahrefs, Semrush, Peec AI und Otterly.AI zeigen Besuchern aus Deutschland Euro-Preise, SE Visible und Scrunch nur Dollar-Preise. Jahreszahlung, zusätzliche Anbieter, Prompt-Pakete und Enterprise-Konditionen verändern die tatsächlichen Kosten.

Was PR-Teams vergleichen sollten

  1. Index oder eigene Prompts. Ein Index zeigt den Markt ohne Einrichtung. Eigene Prompts zeigen, wie KI die Fragen beantwortet, die für eure Kampagne zählen, auch solche, nach denen noch niemand sucht. Für PR-Teams ist meist Letzteres wichtiger. Der Preis dafür ist die Historie. Der Ahrefs-Index reicht bis 2025 zurück, ein Tool für eigene Prompts sammelt erst ab dem Tag, an dem ihr sie anlegt.
  2. Anbieter, die ihr bezahlt. Bei Ahrefs zahlt ihr pro Anbieter-Index. Bei Credit- oder Check-Modellen vervielfacht jeder zusätzliche Anbieter den Verbrauch. Rechnet Prompts × Anbieter × Durchläufe pro Monat durch, bevor ihr Preise vergleicht.
  3. Welche Quellen KI zitiert. Für PR zählen Medien und Artikel als Citations, nicht nur die eigene Domain. Prüft, ob das Tool redaktionelle Quellen von Unternehmensseiten, Nachschlagewerken und nutzergenerierten Inhalten trennt.
  4. Wo die Ergebnisse landen. Ein SEO-Dashboard hilft dem SEO-Team. Kommunikationsteams brauchen KI-Sichtbarkeit im selben Report wie Coverage, Share of Voice und Kampagnen-KPIs.
  5. Nutzer und Zugänge. Die Ahrefs-Tarife Lite, Standard und Advanced enthalten einen Nutzer, weitere kosten extra. Mehrere Alternativen enthalten unbegrenzt viele Nutzer. Für Agenturen mit vielen Kundenkontakten macht das einen Unterschied.
  6. Wo die Daten liegen. Fragt jeden Anbieter nach seinem Auftragsverarbeitungsvertrag und der Hosting-Region, bevor ihr Kundenbriefings oder Wettbewerberlisten hochladet.

Die Alternativen im Detail

1. aclipp: KI-Sichtbarkeit im PR-Workflow

aclipp ist eine PR-Analytics-Plattform, auf der Media Monitoring, KI-Sichtbarkeit (GEO) und Reporting in einem Workspace laufen. Ihr legt die Prompts fest, die für eure Marke und Kampagnen zählen, wählt Wettbewerber und pro Projekt aus neun Anbietern, darunter ChatGPT, Gemini, Perplexity, Claude, Google AI Mode und Microsoft Copilot. Jeder Prompt ist einem Land zugeordnet, sodass ihr Deutschland, Österreich und die Schweiz als getrennte Märkte beobachten könnt. aclipp zeigt, welche Medien und URLs KI-Antworten zitieren, und ordnet sie nach Quellentyp ein: redaktionell, Referenz, institutionell, Unternehmen oder nutzergeneriert.

Im Alltag kann ein Monatsreport zeigen, welcher Anteil der für eure Prompts zitierten Quellen redaktionell, Unternehmensseite oder nutzergeneriert ist, und die zitierten Artikel auflisten. Diese Liste könnt ihr mit den Medien vergleichen, mit denen euer Team arbeitet, und mit der Coverage im selben Report. Tragen Fachmedien die Antworten, spricht vieles dafür, dass eure Pressearbeit dort ankommt. Dominieren Unternehmensseiten und Foren, wisst ihr, wo PR ansetzen kann. Die Ergebnisse fließen in Dashboards und White-Label-Reports als PDF oder, wo freigeschaltet, als PowerPoint, direkt neben Clippings und PR-KPIs. Eine API und ein MCP-Server sind verfügbar.

Die KI-Sichtbarkeit beginnt bei 49 €/Monat bei Jahreszahlung oder 59 € bei monatlicher Zahlung, jeweils für 2.500 Credits. Ein Credit ist ein Prompt-Durchlauf auf einem Anbieter. Das reicht zum Beispiel für etwa 20 Prompts auf vier Anbietern jeden Tag, also rund 2.400 bis 2.480 Credits im Monat. aclipp wird in Deutschland entwickelt und DSGVO-konform in der EU betrieben. Veröffentlichte Tarife enthalten unbegrenzt viele interne Nutzer derselben E-Mail-Domain; für Nutzer außerhalb dieser Domain können zusätzliche Kosten anfallen.

Einen Index mit Hunderten Millionen Prompts aus Suchdaten hat aclipp nicht. Wer die KI-Sichtbarkeit eines ganzen Marktes sehen will, ohne vorher Prompts zu wählen, ist bei Ahrefs besser aufgehoben.

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2. Semrush AI Visibility: die andere SEO-Suite

Das AI Visibility Toolkit von Semrush kostet auf der deutschen Preisseite ab 94,94 € im Monat pro Domain bei Jahreszahlung, in Dollar ab 99 $ im Monat. Enthalten sind 25 getrackte Prompts mit täglichen Updates, KI-Sichtbarkeitsberichte für beliebige Domains, Wettbewerbs- und Prompt-Recherche sowie ein Site Audit zur KI-Tauglichkeit. Erfasst werden Erwähnungen in ChatGPT, Google AI, Gemini und Perplexity. Jede weitere Domain oder jeder weitere Standort für Brand Performance kostet 99 $, 50 zusätzliche Prompts kosten 60 $ im Monat.

Für Teams, die schon mit Semrush arbeiten, ist das das naheliegende Gegenstück zu Brand Radar, mit niedrigerem Einstieg und kleinerem Prompt-Kontingent. Wie Ahrefs steckt es in einem SEO-Workflow. Media Monitoring verkauft Semrush separat im AI PR Toolkit, und das bringt KI-Sichtbarkeit nicht in denselben Report wie die Clippings.

Weitere Semrush-AI-Visibility-Alternativen

3. SE Visible: viele eigene Prompts fürs Geld

SE Visible kommt von SE Ranking und wird als eigenes Produkt verkauft. Basic kostet 99 $ im Monat oder 79 $ bei Jahreszahlung und umfasst 200 Prompts, drei Projekte und fünf Anbieter: ChatGPT, Gemini, Google AI Mode, Perplexity und Google AI Overviews. Nutzer sind unbegrenzt. SE Visible erfasst die Antworten über die Browser-Oberfläche der Anbieter statt über APIs und aktualisiert sie täglich. Quellen werden nach Kategorien wie Medien, Blogs und Foren ausgewertet.

Die API kann alles, was die Oberfläche kann, außer Nutzer und Abos zu verwalten, und es gibt eine 10-tägige kostenlose Testphase. White-Label-Reporting gibt es noch nicht. Länder und Sprachen sind auf eine feste Liste begrenzt, zu der Deutschland und Deutsch gehören.

4. Peec AI: übersichtliches Standalone-Dashboard

Der Starter-Tarif von Peec AI kostet 85 € im Monat und enthält 50 Prompts, tägliches Tracking, ein Projekt, unbegrenzte Nutzer und drei frei wählbare Anbieter. Weitere Anbieter kosten monatlich extra. Peec zeigt Sichtbarkeit, Position, Sentiment, Share of Voice und zitierte Quellen und ordnet diese Quellen Kategorien wie redaktionell, Nachschlagewerk oder UGC zu. SSO und API-Zugang gibt es nur im Enterprise-Tarif.

Sprachen sind in allen Tarifen unbegrenzt. Starter deckt ein Land ab, Pro und Advanced drei; darüber hinaus berechnet Peec keine Aufpreise pro Land oder Sprache. Bei Jahreszahlung spart ihr 15 %. Peec passt zu Marketing- und SEO-Teams, die ein fokussiertes GEO-Tool ohne Suite drumherum suchen.

aclipp und Peec AI vergleichen · Weitere Peec-AI-Alternativen

5. Profound: Enterprise-AEO mit Marketing-Agenten

Für Marken nennt die Preisseite von Profound zwei Optionen: eine kostenlose Testphase mit 50 Prompts, die sieben Tage lang täglich auf ChatGPT, Gemini und Google AI Overviews laufen, und ein individuelles Enterprise-Paket. Enterprise trackt bis zu neun Anbieter und bringt SSO, SOC-2-Compliance, dedizierten Support und Credits für Profounds KI-Marketing-Agenten mit. Beide Optionen enthalten unbegrenzt viele Nutzer.

Das passt zu großen Marketing-Organisationen, die AEO als eigene Disziplin mit Content- und Agenten-Workflows aufbauen. Wer wegen der Anbieterpreise bei Brand Radar wechseln will, kann hier vorab nichts rechnen, weil es keinen öffentlichen Preis gibt.

Weitere Profound-Alternativen

6. Otterly.AI: günstiger Einstieg

Der Lite-Tarif von Otterly.AI kostet 29 € im Monat und enthält 15 Prompts, tägliches Tracking und unbegrenzte Teammitglieder. ChatGPT, Google AI Overviews, Perplexity und Microsoft Copilot sind enthalten. Gemini, Google AI Mode und Claude kosten als Add-on extra. Standard für 189 € im Monat bringt 100 Prompts, API, MCP und einen Looker-Studio-Connector.

Alle Tarife unterstützen mehr als 50 Länder, und bei Jahreszahlung spart ihr 15 %. Damit könnt ihr KI-Sichtbarkeit mit einer Handvoll Fragen testen. Mit mehr Prompts und zusätzlichen Anbietern steigen die Kosten.

aclipp und Otterly.AI vergleichen

7. Scrunch: Messung plus Website-Optimierung

Der Core-Tarif von Scrunch kostet 250 $ im Monat und umfasst 125 Prompts, 5.000 Antworten, fünf Site Audits und fünf Nutzer. Core trackt vier Anbieter, ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und Copilot, in einem Land und einer Sprache. Enterprise erweitert auf neun Anbieter und ergänzt die Agent Experience Platform, API-Zugang und SSO. Eine 7-tägige kostenlose Testphase gibt es auch.

Scrunch richtet sich an Teams, die verändern wollen, wie KI-Crawler ihre Website lesen, und nicht nur Antworten messen. Ein PR-Team, das vor allem Reporting braucht, braucht einen großen Teil dieser Optimierungsebene vermutlich nicht.

Wann Ahrefs Brand Radar die bessere Wahl ist

Brand Radar ist sinnvoll, wenn euer SEO-Team schon mit Ahrefs arbeitet und KI-Sichtbarkeit neben Backlinks, Keywords und Site Audits sehen will. Auch wer beliebige Marken oder Kategorien sofort recherchieren, historische Antworten ansehen oder Sichtbarkeit nach echtem Suchvolumen gewichten möchte, ist dort richtig. Einen Index dieser Größe bietet keine der Alternativen hier.

Eine Alternative lohnt sich, wenn es euch um Botschaften und Kampagnen geht statt um Suchnachfrage, wenn eure Marke wenig gesucht wird oder wenn KI-Sichtbarkeit im selben Report stehen soll wie eure Presseresonanz. Semrush und SE Visible bleiben nah am SEO-Workflow, Peec AI und Otterly.AI sind schlanke Einzeltools, Profound und Scrunch gehen eher Richtung Enterprise-AEO und technische Optimierung.

Für PR- und Kommunikationsteams stellt aclipp KI-Sichtbarkeit neben Media Monitoring und Reporting. So zeigt ihr an einer Stelle, was PR in den Medien und in KI-Antworten bewirkt hat. Unsere Beiträge zu GEO vs. SEO und Kennzahlen der KI-Sichtbarkeit helfen bei der Frage, welche Zahlen in diesen Report gehören.

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Sascha Kirstein

Autor

Sascha Kirstein

CEO & Founder, aclipp

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