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pressrelations-Alternativen 2026: DACH Media Intelligence im Vergleich

pressrelations-Alternativen im Vergleich: Kanalabdeckung, Analystenleistung, Pressespiegel-Lizenzen, KI-Antwort-Tracking und veröffentlichte Preise.

Sascha KirsteinSascha Kirstein
In diesem Artikel

pressrelations wurde 2001 in Düsseldorf gegründet und beschreibt sich als inhabergeführt. Heute nennt das Unternehmen 300 Mitarbeitende an 13 Standorten in neun Ländern und mehr als 1.000 Kundinnen und Kunden. Die Konstante ist Monitoring, das zusammen mit Analystinnen und Analysten verkauft wird.

Die Quellenzahlen sind ungewöhnlich konkret. pressrelations nennt 58.000 Printmedien, 250.000 Online-News-Seiten, 4.200 Radio- und TV-Sender, 15.000 Podcasts und 12 Social-Media-Kanäle, darunter Facebook, Instagram, Threads, TikTok, LinkedIn, Mastodon und chinesische Netzwerke. Das Medienset stammt laut pressrelations aus über 50 Ländern, mit Schwerpunkt im DACH-Raum.

Das Produkt ist breiter, als viele vermuten, die nur NewsRadar kennen. Journalist Outreach (früher ContentDesk) erstellt Pressemitteilungen mit KI und Vorlagen, greift auf eine verifizierte Journalistendatenbank zu, versendet an Verteiler und misst Öffnungen und den Aufgriff in den Medien. Eine Kontaktzahl nennt die Seite nicht, fragt also nach dem Umfang der Datenbank für eure Märkte. Die Themenplanung (früher Themax) hält Redaktionspläne und Mediadaten von rund 4.500 Publikums-, Fach- und Onlinemedien. FirstSignals ist als Trendfrüherkennung aufgeführt, die Seite dazu ist aber gerade im Aufbau und beschreibt weder Methode noch Medienpanel. Dazu kommen Benchmark-, Reputations-, Issues- und ESG-Analysen: Recherche, Planung, Verteilung und Erfolgsmessung von einem Anbieter. Ob das ein Vertrag ist oder mehrere, solltet ihr erfragen.

Warum sollte man das also überprüfen? Drei ehrliche Gründe, und keiner davon lautet, dass der Service schlecht wäre.

Den direkten Funktionsvergleich findet ihr unter aclipp vs. pressrelations.

Die drei Gründe, aus denen pressrelations auf den Prüfstand kommt

Nichts ist öffentlich ausgepreist. Das ist in dieser Kategorie normal, aber pressrelations sagt offen, wovon der Preis abhängt. Für die Services nennt die FAQ den Umfang des Mediensets, die Beiträge pro Tag und die Zusatzleistungen, für NewsRadar die Medien, die Beitragsmenge, die Nutzerzahl und die Funktionen. Die Rechte für die interne Verbreitung sind laut Medienspiegel-FAQ im Service enthalten, inklusive Meldung und Abrechnung gegenüber Verwertungsgesellschaften und Verlagen. Wie diese Größen zusammenwirken und welcher Anteil auf Lizenzen entfällt, steht dort nicht, und es gibt keine Preisliste, an der ihr ein Angebot prüfen könntet. Lasst euch die Aufteilung geben, und dazu, was mit ihr passiert, wenn euer Beitragsvolumen sich ändert.

GEO-Monitoring ist öffentlich, die kaufmännischen Details sind es nicht. pressrelations verkauft jetzt GEO-Monitoring in NewsRadar. Die Produktseite dokumentiert Markensichtbarkeit und Tonalität in KI-Antworten, Wettbewerber-Kontext, Analyse zitierter Quellen, tägliche Prompt-Prüfungen, Zielgruppen-Personas und eine Prompt-Bibliothek. KI-Anbieter nennt sie nicht, ebenso wenig Tarifzuordnung, Kontingente und Preise. Lasst euch diese vier Punkte schriftlich geben, bevor ihr das Modul mit einem separat bepreisten Produkt vergleicht.

Der Rechtsträger hat sich 2026 geändert. Das Impressum nennt die pressrelations GmbH, eingetragen in Düsseldorf unter HRB 113153, mit Jens Schmitz und Fady El-Murr als Geschäftsführern und ohne genannte Konzernmutter. Veröffentlichte Registerdaten zeigen diese Gesellschaft als Eintragung nach einer Ausgliederung im Mai 2026, daneben die pressrelations Group GmbH unter der älteren Nummer HRB 41594. Die Registerdaten zeigen die Umstrukturierung, nicht die Gründe dahinter. Macht daraus also eine E-Mail zur Verlängerung: Welche Gesellschaft steht in unserem Vertrag, und ist mit der Ausgliederung etwas an Auftragsverarbeitung oder Kündigungsfristen mitgewandert?

So vergleichen sich die realistischen Alternativen.

Was ihr vor dem Angebotsvergleich klären solltet

Der größte Teil dieser Kategorie wird kalkuliert statt ausgepreist. Vier Anbieter veröffentlichen echte Zahlen. PMG nennt Portalzugänge ab 50 € pro Monat plus separate Lizenzkosten je Beitrag, Landau Media nennt Monitoring-Pakete ab 299 € pro Monat, aclipp veröffentlicht Tarifpreise, und Onclusive nennt Preise für GEO Analytics, allerdings nicht fürs Monitoring. Meltwater nennt unverbindliche US-Richtwerte statt einer Preisliste. Alle anderen kalkulieren individuell, pressrelations eingeschlossen.

Lasst euch von jedem Anbieter dieselben sechs Punkte schriftlich geben:

  • Welche Verlage für Pressespiegel lizenziert sind, in welchen Ländern und für wie viele Empfängerinnen und Empfänger
  • Welche Kanäle pro Land enthalten sind, nicht laut globaler Feature-Liste
  • Welche Auswertungen ein Mensch schreibt und welche das System erzeugt
  • Wie viele Nutzerplätze enthalten sind und was ein zusätzlicher kostet
  • Was ihr in welchem Format exportieren könnt und wie viel Archiv beim Wechsel mitkommt
  • Ob GEO-Monitoring enthalten oder zubuchbar ist, welche Anbieter und Kontingente gelten und was es kostet

Fragt den letzten Punkt zuerst. Bei den Anbietern unten reichen die Antworten vom Produkt mit veröffentlichtem Preis bis zum dokumentierten Modul, dessen Preis und Paket nur im Angebot stehen.

pressrelations und seine Alternativen im Vergleich

ToolAm besten fürKanäleAnalyse und ReportingKI-Antwort-TrackingÖffentlicher Einstiegspreis
pressrelationsDACH-Monitoring mit Analysten und PlanungPrint, Online, Social, Radio, TV, PodcastsNewsRadar, Medienanalysen, Themenplanung, Journalist OutreachGEO-Monitoring in NewsRadarIndividuell
aclippMonitoring, PR-Messung und ReportsOnline (150+ Mio. Quellen), Print, Social, Podcast, Video; Beobachter-Daten über IntegrationenEigene KPIs und KI-Metriken, Dashboards, White-Label-Reports, Auswertung per KI-Assistent (API/MCP), optionale KI-Sichtbarkeit9 Anbieter, separates ProduktPR Analytics ab 99 €/Monat, jährliche Abrechnung
Landau MediaBetreutes DACH-Monitoring mit PressespiegelOnline, Print, TV, Radio, Podcast und SocialDashboards, Pressespiegel und MedienanalyseNicht dokumentiertMonitoring-Pakete ab 299 €/Monat; Pressespiegel und Analyse individuell
OBSERVERDACH-Monitoring plus KI-Antwort-TrackingPrint, Online, Social, Radio, TV und PodcastsMIO, Pressespiegel, qualitative Analyse, Prompt MonitoringPrompt Monitoring, 7 bis 8 ToolsIndividuell
PRophet Media Intelligence (UNICEPTA)Enterprise-Monitoring mit AnalystenOnline, Social und klassische Medien, über 460 Mio. Quellen täglichMedienanalyse, Alerting, GEO-Paket und Copilot-AnbindungGEO-PaketIndividuell
OnclusiveLizenziertes Print in mehreren europäischen MärktenOnline, Print, Broadcast und Social, über 28 Mio. Beiträge täglichBetreutes und Self-Service-Monitoring, Pressespiegel, GEO AnalyticsGEO Analytics, 1 bis 5 AnbieterIndividuell; GEO Analytics ab 105 $/Monat jährlich
Argus Data InsightsSchweizer Abdeckung und mehrsprachige LeistungenPrint, Online, Social und Broadcast in CH und DEARGUSintelligence, ARGUSspot und AI Brand IntelligenceAI Brand IntelligenceIndividuell
PMG MediaHubLizenzierte Pressespiegel in DeutschlandPrint, Online, Agenturmeldungen, Newsletter, Podcast-TranskripteRecherche, Pressespiegel, Nutzungsrechte und MedienanalyseNicht dokumentiertPortalzugang ab 50 €/Monat plus Lizenz je Beitrag
MeltwaterGlobale Media IntelligenceOnline, Print, Broadcast, Social und KI-AntwortenAlerts, Dashboards, Benchmarks, Reports und GenAI LensGenAI Lens, meist ZusatzmodulIndividuell; unverbindlich ab 10.000 $/Jahr (US)
CisionOneVollständige Enterprise-PR-SuiteOnline, Print, TV, Radio, Podcast, Magazine und SocialAnalytics, Mediendatenbank, Outreach und AI VisibilityAI VisibilityIndividuell

Preise und Produktangaben wurden am 24. Oktober 2026 geprüft. Die Landau-Pakete und PMG-Stufen verstehen sich zzgl. Umsatzsteuer und hängen von der Nutzung ab; die Meltwater-Zahl ist ein unverbindlicher US-Richtwert aus dem eigenen Preisbeitrag, keine Preisliste. pressrelations dokumentiert GEO-Monitoring, aber weder Preis noch Kontingente, Anbieterliste oder Tarifzuordnung.

Die sieben Alternativen im Detail

aclipp: für Monitoring, Auswertung und Reporting in einem Tool

aclipp ist eine europäische PR-Analytics-Plattform aus Deutschland und deckt Medienbeobachtung, Auswertung, Reporting und KI-Sichtbarkeit in einem Workspace ab. Das Online-Monitoring deckt weltweit mehr als 150 Millionen Quellen ab. Alles fließt in eigene KPIs, Dashboards und White-Label-Reports als PDF; PowerPoint-Export steht dort zur Verfügung, wo er für die Organisation freigeschaltet ist. aclipp wird in Deutschland entwickelt und in EU-Rechenzentren gehostet.

Vieles, was bei pressrelations Analystenarbeit ist, macht ihr in aclipp selbst: eigene KPIs anlegen, Tonalität und Kernbotschaften auswerten, Zeiträume und Wettbewerber vergleichen, direkt in der Plattform und ohne auf einen Report zu warten. Wer lieber Fragen stellt statt Dashboards zu bauen, verbindet aclipp über API und MCP mit Claude oder ChatGPT und bekommt Auswertungen und Reportentwürfe im Gespräch. Für Reputationsstudien oder Themenplanung, die wirklich ein Team brauchen, vermittelt aclipp Kontakte aus seinem Partnernetzwerk an Agenturen.

Wer einen bestehenden Vertrag mit Landau Media, OBSERVER, Argus oder Meltwater behalten will, übernimmt dessen Clippings über Integrationen, ebenso RSS und Google Alerts. Ein eigener pressrelations-Connector ist nicht vorhanden. Für NewsRadar-Exporte müssen die Felder dem unterstützten aclipp-Importformat zugeordnet oder über eine eigene API-Integration übertragen werden. CSV oder JSON allein macht die Formate nicht kompatibel.

PR Analytics kostet ab 99 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung, und die Standardtarife enthalten unbegrenzte interne Nutzerinnen und Nutzer derselben E-Mail-Domain; für Nutzer außerhalb eurer Domain können zusätzliche Kosten anfallen.

KI-Sichtbarkeit gehört zum selben Bild. aclipp erfasst, wie Marken in KI-Antworten auftauchen, über neun Anbieter: ChatGPT, Gemini, Perplexity, Claude, Google AI Mode, Google AI Overviews, Microsoft Copilot, Grok und Mistral, pro Projekt auswählbar, und berichtet sie in denselben Dashboards und Reports wie Earned Media. Verkauft wird das als eigenes Produkt ab 49 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Siehe KI-Sichtbarkeit.

Grenzen: Kein Analystenhaus, das Studien oder Themenplanung für euch erstellt. TV und Radio beobachtet aclipp nicht selbst, diese Clippings kommen über Integrationen.

Passt zu: Teams, die belegen wollen, was ihre PR bewirkt, und Analysen und Reports selbst in der Hand haben möchten, mit oder ohne bestehenden Beobachter-Vertrag.

OBSERVER: am besten, wenn KI-Antworten als Monitoring-Clippings ankommen sollen

OBSERVER kombiniert menschliches Lektorat und automatisierte Beobachtung über Print, Online, Social, Radio, TV und deutschsprachige Podcasts, gebündelt im Media Intelligence Office, dazu Pressespiegel, quantitative und qualitative Analyse und Partner in über 80 Ländern.

OBSERVER benennt die abgedeckten Tools, wobei die eigenen Seiten nicht ganz übereinstimmen: Die Prompt-Monitoring-Seite nennt ChatGPT, Copilot, Gemini, Overviews, Mistral, Perplexity und Claude, die Startseite ergänzt Grok, macht acht. Fragt nach, welche Liste aktuell ist. Ihr gebt eigene Prompts vor, und die KI-Antworten kommen als Clippings in dieselbe Beobachtung, die ihr ohnehin lest, täglich, wöchentlich oder monatlich. pressrelations dokumentiert inzwischen tägliche GEO-Prüfungen in NewsRadar, nennt aber weder KI-Anbieter noch Pakete.

Passt zu: DACH-Teams, die KI-Antworten und Earned Media beim selben Anbieter auswerten lassen wollen.

Landau Media: der direkteste Tausch im DACH-Raum

Landau Media deckt internationale Medien, Print, Nachrichtenagenturen, TV, Radio, Podcasts, Online und Social ab, darunter X, Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing, YouTube und TikTok. Pressespiegel werden manuell recherchiert, im Corporate Design als E-Mail, PDF, PPT, HTML, XML oder RSS geliefert, und auf der Analyseseite laufen Share of Voice, Tonalitäts- und Empfehlungsindex, Werbeäquivalenzwert, Bildanalyse, Issue Management und Influencer-Tracking.

Strukturell ist das ein naheliegender Tausch: gleiche Märkte, gleiches Betreuungsmodell. Anders als pressrelations veröffentlicht Landau Preise für das Monitoring: STARTER für 299 € (2 Keywords, 100 Meldungen), ADVANCED für 940 € (10 Keywords, 1.000 Meldungen) und COMPLETE für 3.500 € (50 Keywords, 10.000 Meldungen), jeweils pro Monat zzgl. MwSt.; 100 zusätzliche Meldungen kosten 60 €. Pressespiegel, Medienanalyse und größere Setups kalkuliert Landau individuell, und die Lizenzkosten für Pressespiegel sind in den Paketpreisen nicht ausgewiesen. Landaus Seiten dokumentieren kein Gegenstück zur Themenplanung oder zu FirstSignals, fragt Themenplanungsdaten und Trendfrüherkennung also ausdrücklich ab, statt sie als selbstverständlich mitzudenken. Gewinnen würdet ihr ein zweites Angebot für vergleichbare Arbeit, und das ist ein praktischer Weg herauszufinden, ob eures inzwischen abgedriftet ist.

Passt zu: Organisationen, die einen betreuten DACH-Vertrag durch einen anderen ersetzen.

PRophet Media Intelligence: am besten für Analystenarbeit im Enterprise-Maßstab

Die frühere UNICEPTA ist ähnlich aufgebaut wie pressrelations: ein analystengetriebener Anbieter, der Monitoring und Interpretation zusammen verkauft. Beobachtet werden über 460 Millionen Informationsquellen pro Tag, Crawling wird mit KI-gestütztem Text-Mining verbunden, Leitsatz "Human-Led. AI-Fed.", dazu Medienanalyse, Alerting, Social Listening, ein Paket für Generative Engine Optimization und eine Microsoft-Copilot-Anbindung.

Beide Anbieter dokumentieren inzwischen GEO. Vergleicht den tatsächlichen Output, die Anbieterabdeckung, Kontingente und Paketpreise, statt die Fähigkeit als Ja-nein-Unterschied zu behandeln. Beim Quellenvolumen solltet ihr die Schlagzahlen nicht vergleichen: UNICEPTA zählt täglich verarbeitete Informationsquellen, pressrelations zählt Titel, Seiten, Sender und Podcasts im Bestand. Das sind unterschiedliche Einheiten, lasst euch also von beiden die Abdeckung in euren Märkten geben. Ihr erbt außerdem eine Eigentümergeschichte: Stagwell übernahm UNICEPTA im Dezember 2024, und PRophet meldete die Integration im Juni 2025 als abgeschlossen, seither unter der Marke PRophet Media Intelligence.

UNICEPTA und seine Alternativen im Vergleich

Passt zu: Konzernen, die Analystenmodell und KI-Suchabdeckung von einem Anbieter wollen.

Onclusive: am besten für lizenziertes Print außerhalb des DACH-Raums

Onclusive dokumentiert weltweit 3 Millionen Websites, 60.000 Printtitel und mehr als 12.000 Broadcast-Quellen und verkauft Pressespiegel, die als vollständig urheberrechtskonform beschrieben werden, mit Lizenzen für mehrere Märkte und Rechten für die grenzüberschreitende Weitergabe.

Onclusive beschreibt diese Mehrländer-Lizenzierung ausdrücklich. pressrelations nennt ein Medienset aus über 50 Ländern und rechnet die Rechte für die interne Verbreitung nach eigener Angabe im Service ab, veröffentlicht aber keine Rechtematrix je Land. Keine der beiden Seiten klärt also, wer eure Märkte besser abdeckt. Vergleicht die Angebote bei Verlagsabdeckung, Empfängerrechten, Archivierung und grenzüberschreitender Weitergabe, und lasst euch diese vier Punkte von beiden schriftlich geben.

Onclusive veröffentlicht außerdem GEO-Analytics-Preise, was für einen Anbieter, der sein Monitoring individuell kalkuliert, ungewöhnlich ist.

Onclusive und seine Alternativen im Vergleich

Passt zu: Kommunikationsteams, die Print in mehreren europäischen Ländern lizenzieren.

Argus Data Insights und PMG MediaHub: am besten für einen bestimmten Markt oder eine Lizenzfrage

Diese beiden lösen jeweils ein enges Problem gut.

Argus arbeitet in der Schweiz und in Deutschland mit deutsch-, französisch- und englischsprachigen Websites sowie mehrsprachigen AI-Brand-Intelligence-Modulen. Zum Angebot gehören ARGUSintelligence, ARGUSspot und ARGUSflat sowie Presseversand und Medienanalysen. Die öffentlichen Seiten enthalten keine aktuelle Quellenliste nach Land und Sprache. Fragt deshalb danach, bevor ihr französischsprachige Quellen als Differenzierungsmerkmal einplant.

Argus gehört außerdem in die KI-Diskussion, was leicht übersehen wird. Das Unternehmen verkauft AI Brand Intelligence Monitoring, das vier Modelle namentlich abfragt: OpenAI ChatGPT mit GPT-5 Search, Google Gemini 2.5 Flash, Anthropic Claude Haiku 4.5 und Perplexity Sonar, wahlweise täglich, wöchentlich oder monatlich, mit unbegrenzten Marken, Echtzeit-Alerts, einem LLM-NPS-Wert und KPI-Dashboards auf Deutsch, Englisch und Französisch, bei einer Fair-Use-Grenze von 100 Scans im Monat. Ergänzend gibt es AI Brand Intelligence Analytics mit strukturierter Auswertung dieser Antworten und Power-BI-Reporting. Wer KI-Sichtbarkeit und Schweizer Abdeckung vom selben Anbieter will, sollte hier hinschauen.

PMG ist hier aus einem Grund relevant, der speziell mit pressrelations zu tun hat. pressrelations rechnet die Pressespiegel-Rechte laut eigener FAQ im Service ab, gegenüber Verwertungsgesellschaften und Verlagen, weist sie aber nicht separat aus. Die PMG ist der Gemeinschaftsbetrieb deutscher Verlage, der deren Pressespiegelrechte an Unternehmen, Behörden und Medienbeobachter vermarktet. Und die PMG veröffentlicht, was der Direktbezug kostet: Portalzugang für 50 €, 100 € oder 150 € pro Monat, den optionalen Pressespiegel-Manager für 150 € pro Monat oder 275 € als Premium, MediaMeter-Analysepakete von 2.095 € bis 9.925 € pro Jahr, jeweils zzgl. Umsatzsteuer, dazu Lizenzkosten je Beitrag nach Publikation und Empfängerkreis.

Ein Preisvergleich ist das nicht, und ohne Angebote für gleichen Leistungsumfang kann es auch keiner sein. Direkt bei der PMG macht ihr Recherche, Zusammenstellung und Gestaltung selbst, die pressrelations heute übernimmt. Was die veröffentlichten Zahlen euch geben, ist eine Möglichkeit, die Lizenzebene von der Serviceebene zu trennen und pressrelations zu fragen, welcher Teil des Angebots welcher ist.

Passt zu: Organisationen, deren Problem konkret die Schweiz ist, oder deren Pressespiegel zur Lizenzfrage geworden ist.

Meltwater und CisionOne: am besten für Abdeckung über Europa hinaus

Beide verkaufen globale Abdeckung statt DACH-Fokus, und beide bieten KI-Antwort-Tracking. Die Produktseite von Meltwaters GenAI Lens nennt neun Quellen namentlich, darunter ChatGPT, Gemini, Claude, Perplexity, Google AI Overviews und Grok; das Produkt-Update vom August 2026 ergänzt Mistral als separat bepreistes Zusatzmodul und spricht dann von elf KI-Quellen. Welche Quelle die Differenz erklärt, sagt keine der beiden Seiten. Berichtet werden Prevalence, KI-Share-of-Voice und die Quellen hinter den Antworten. Achtet auf die Paketierung, bevor ihr das einplant: Meltwater bezeichnet GenAI Lens als in der Regel zubuchbares Modul, dessen Verfügbarkeit vom Paket abhängen kann. Cision führt AI-Visibility-Dashboards innerhalb von CisionOne, technisch auf Basis der eigenen Suchintelligenz Trajaan. CisionOne bringt zudem eine Datenbank mit über 500.000 geprüften Journalistinnen, Journalisten und Medien mit. pressrelations nennt für Journalist Outreach keine Kontaktzahl, fragt also beide nach dem Umfang in euren Märkten.

Keiner der beiden positioniert sich in erster Linie als deutscher Pressespiegel-Anbieter. Fragt deshalb bei beiden ab, wie VG Wort und PMG für euch abgewickelt werden, statt anzunehmen, dass es das nicht gibt. Wissenswert dabei: Seit August 2026 zertifiziert die PMG Medienbeobachter für ihre KI-Lizenz zur Pressespiegelerstellung. Meltwater und Cision stehen beide auf der Liste der zertifizierten Unternehmen, neben AITASTIC, APA-DEFACTO, ARGUS DATA INSIGHTS, Landau Media, Onclusive und Unicepta. pressrelations und OBSERVER stehen nicht darauf (Stand 24. Oktober 2026). Lasst euch von beiden eine Quellenliste pro Land geben, statt Gesamtzahlen zu vergleichen.

aclipp vs. Meltwater oder aclipp vs. Cision

Passt zu: Organisationen, deren Abdeckung wirklich global ist.

Woher die KI-Sichtbarkeit kommt, wenn ihr bleibt

Wenn pressrelations für euch funktioniert, ist die sinnvolle Frage nicht, ob ihr wechselt. Sie lautet, woher diese Funktion kommt.

Vier Wege, grob sortiert danach, wie stark sie den laufenden Betrieb stören:

GEO-Monitoring in NewsRadar nutzen. pressrelations dokumentiert inzwischen tägliche Prompt-Prüfungen, Zielgruppen-Personas, Wettbewerber-Kontext und die Analyse zitierter Quellen in derselben Plattform. Fragt nach Anbietern, Kontingenten und Paketpreis, denn die öffentliche Seite nennt diese Details nicht.

Separat dazukaufen. aclipp KI-Sichtbarkeit deckt neun Anbieter ab 49 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung ab und berichtet sie in denselben Dashboards wie Earned Media. Otterly.AI veröffentlicht Stufen ab 29 $ pro Monat, allerdings kosten Claude, Gemini und Google AI Mode dort extra. Peec AI nennt für Starter 85 € pro Monat bei monatlicher Zahlung, mit drei wählbaren Anbietern. Ein separates Tool nennt einen Einstiegspreis, die Ergebnisse liegen aber außerhalb von NewsRadar.

Einen DACH-Anbieter nach KI-Monitoring neben dem Monitoring fragen. Wenn es euch wichtiger ist, dass KI-Antworten neben eurer Berichterstattung ankommen, liefert OBSERVER sie als Clippings im selben Monitoring, und Argus verkauft AI Brand Intelligence Monitoring über vier Modelle mit eigenen Alerts und Dashboards. Argus verkauft seine KI-Produkte als einzeln buchbare Pauschalangebote mit Preis auf Anfrage. Bei OBSERVER steht nicht, ob Prompt Monitoring ohne Monitoring-Vertrag buchbar ist, und auch dort ist der Preis individuell. Fragt Paketierung und Preis also zusammen ab.

Den ganzen Vertrag wechseln. Lohnt sich nur, wenn KI-Sichtbarkeit eines von mehreren Problemen ist. Ein DACH-Monitoring-Vertrag zu wechseln kann bedeuten, Suchprofile neu zu bauen, Lizenzen neu zu verhandeln und das Archiv zu unterbrechen, wie stark das trifft, hängt aber von euren Export-, Aufbewahrungs- und Lizenzbedingungen ab. Prüft die, bevor ihr einen Wechsel für billig haltet, und macht ihn nicht wegen einer einzelnen Funktion.

Die Seite zu den KI-Leitlinien beschreibt einen Prozess, in dem generative KI erst nach interner Prüfung und rechtlicher Bewertung in die Produktion geht und Analystinnen und Analysten die Ergebnisqualität beurteilen, mit Verweis auf den EU AI Act. Nutzt das Verlängerungsgespräch, um die fehlenden GEO-Paketdetails schriftlich zu bekommen.

Die besten Tools für KI-Sichtbarkeit im Vergleich

Welche Alternative passt zu eurer Situation?

Eure SituationPassende Auswahl
Ihr wollt Monitoring, Kennzahlen und Reports ohne Analystenvertragaclipp
KI-Antwort-Tracking ist das fehlende Stückpressrelations GEO-Monitoring, aclipp, OBSERVER oder Argus
Ihr wollt ein zweites Angebot für dieselbe betreute DACH-ArbeitLandau Media
Ihr braucht das Analystenmodell im Enterprise-MaßstabPRophet Media Intelligence
Lizenziertes Print in mehreren europäischen LändernOnclusive
Schweizer Abdeckung, mehrsprachiger Service oder KI-MonitoringArgus Data Insights
Die Pressespiegel-Lizenz ist der eigentliche KostentreiberPMG MediaHub
Die Abdeckung reicht über viele LänderMeltwater oder CisionOne

Fazit

pressrelations dokumentiert echte Tiefe im deutschsprachigen Raum und ein Portfolio, das breiter ist als das Monitoring-Portal, für das es bekannt ist. Zur Themenplanung ist auf dieser Liste kein Gegenstück dokumentiert. Wenn die Analysen liefern und die Verlängerung angemessen ist, ist ein Wechsel um des Wechsels willen keine Strategie.

Zwei Dinge lohnen sich trotzdem. Fragt, welche Gesellschaft nach der im Düsseldorfer Register eingetragenen Ausgliederung vom Mai 2026 in eurem Vertrag steht, und fragt, wie sich der Medienspiegel-Preis auf Lizenzgebühren und Serviceleistung aufteilt. Beides ist eine E-Mail.

Vergleicht dann pressrelations GEO-Monitoring mit den Alternativen anhand der Details, die noch fehlen: vollständige Anbieterabdeckung, Kontingente, Tarifzuordnung und Preis. Das Produkt ist inzwischen öffentlich dokumentiert. Die Entscheidung dreht sich deshalb um Passung und Vertragsbedingungen, nicht um eine fehlende Funktion.

aclipp übernimmt Monitoring, Kennzahlen und Reporting, wird in Deutschland entwickelt, in EU-Rechenzentren gehostet und nennt den Preis öffentlich.

Kostenlos testen oder Demo buchen.

Wir sind selbst einer der genannten Anbieter. Preise und Funktionen prüfen wir regelmäßig auf den Websites der Anbieter, zuletzt am 24. Oktober 2026. Die Reihenfolge ist keine Rangfolge.

Sascha Kirstein

Autor

Sascha Kirstein

CEO & Founder, aclipp